Projekthistorie – 2015: Buch ‚Wortschatz Gefühle und Bedürfnisse: 680 gefühlvolle Momente aus 346 Werken berühmter Autoren‘

Seit Jahren begeistere ich mich für Marshal B. Rosenbergs ‚Gewaltfreie Kommunikation‘. Diese “Sprache des Herzens” geht davon aus, dass Empathie eine Grundvoraussetzung gelingender Kommunikation ist. Das Mitteilen von Gefühlen und Bedürfnissen fördert diese empathische Verbindung im Gegensatz zu Urteilen, Interpretationen oder strategischen Überlegungen. Das setzt aber voraus, dass man über einen gewissen Gefühls- und Bedürfnis-Wortschatz verfügt, denn um mehr “Herz” in die Kommunikation einfließen zu lassen, ist es erforderlich, dass “der
reife Mensch die Fähigkeit entwickelt, Gefühle in genau so viele Nuancen, starke und leidenschaftliche oder feinere und gefühlvollere, zu differenzieren, wie sie auch in den unterschiedlichen Musikpassagen einer Symphonie vorkommen”, so der Psychoanalytiker Rollo May. Alle positiven Gefühlslagen mit “gut” und alle negativen mit “nicht gut” zu bezeichnen, ist dagegen, mit Mays Worten ausgedrückt, “so begrenzt wie die Töne eines Hornbläsers”. Das gleiche gilt natürlich auch für das Erkennen und den Ausdruck unserer Bedürfnisse. Wer
nur ein “Ich brauch’ nix” kennt, dem ist schwer zu helfen – braucht er gerade Ruhe? Oder doch Verständnis? Genau um diesen Wortschatz geht es in diesem Buch.

Der erste Teil ist ein Lesebuch mit 680 Auszügen aus verschiedensten Werken bekannter Autoren, in denen es jeweils um ein Gefühl oder ein Bedürfnis geht.1 Hier geht es um den passiven Wortschatz: Das ist umgangssprachlich ausgedrückt der Wortschatz, der verstanden wird. Die Größe dieses Wortschatzes verändert sich ständig, und wenn sie viel lesen, insbesondere komplexe Inhalte, erweitern sie ihren passiven Wortschatz sehr schnell. Der passive Wortschatz bei muttersprachlich Deutschen liegt etwa zwischen 10.000 und 100.000 Wörtern.

Im zweiten Teil geht es darum, den erlesenen passiven Wortschatz in einen aktiven zu verwandeln. Das ist der, der im täglichen Gebrauch verwendet wird. Er wird auf durchschnittlich 8.000 bis 15.000 Wörter geschätzt. Dazu ist ein Arbeiten mit den Wörtern unerlässlich, was hier u.a. mit dem Stadt-Land-Fluss-Prinzip realisiert wird.

Interessenten schicke ich gern ein kostenloses Rezensionsexemplar zu, einfach bei mir melden!

Auszüge habe ich noch auf die Facebook-Seite zum Buch gestellt.


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